20 Jul 2018

Victorinox

Bretter, die den Sport bedeuten

Die Schweizer Surf-Community wächst, der Sport wird immer beliebter und zusehends diversifizierter. Wir haben mit Jonas Weilenmann, Vize-Präsident der Swiss Surfing Association (SSA), gesprochen – über die Faszination, die SSA und die seine liebsten Sports.
 

Lieber Jonas, erzähl uns zunächst ein wenig von dir. Wie lange stehst du schon auf dem Board, wie bist du zu diesem Sport gekommen?
Ursprünglich aus dem Wintersport kommend hatte ich meinen ersten Kontakt mit den Wellen im Alter von 13 Jahren an der Westküste Frankreichs. Richtig in den Surfsport eingetaucht bin ich vor 4 Jahren auf einer längeren Indonesien-Reise.

Was fasziniert dich bis heute am meisten daran und was sind deine grössten Erfolge?
Grundsätzlich üben das Element Wasser und die damit verbundenen Sportarten einfach eine magische Anziehungskraft auf mich aus. Dazu kommt der Aspekt der körperlichen Herausforderung, der kulturelle Hintergrund und das Gefühl nach einer einzigartigen Surfsession, welches mich fasziniert. Mein grösster Wettkampf Erfolg bisher war eine Platzierung in den Top 20 an den Schweizermeisterschaften.

Seit wann engagierst du dich für die SSA?
Ich bin seit 2014 bei der SSA mit dabei.

Was leistet die Organisation für den Surfsport in der Schweiz?
Als offizieller Dachverband anerkannt, setzt sich die Swiss Surfing Association innerhalb der Schweiz für den Breiten- und Leistungssport ein. Im Weiteren steht die SSA dementsprechend als Förderer, Vertreter, Sprachrohr, Interessengemeinschaft u.v.m. für den Schweizer Surfsport ein.

Was genau sind deine Aufgaben?
Ich bin Vize-Präsident der SSA und koordiniere Zusammen mit unserem Präsident, Benedek Sarkany, das alltägliche Geschehen der SSA. Im meiner Funktion diene ich zudem als Anlauf- und Koordinationsstelle für die einzelnen Ressorts, bin Zuständig für alles was nach aussen kommuniziert wird und bin die erste Anlaufstelle wenn man in den Kontakt mit dem Verband tritt.

Was ist dein bevorzugter Spot – zuhause in der Schweiz und auf der Welt?
Zuhause kommt ich leider nicht so oft zum Surfen, wie ich das gerne würde. Wenn ich jedoch ein Spot auswählen müsste, wäre dies vermutlich Bremgarten. Ausserhalb der Schweiz ist das der Spot “Tropicals” in West-Sumbawa, Indonesien.

Was ist dein Rat für absolute Einsteiger; worauf ist für den Start zu achten?
Der richtige Start ist extrem wichtig und es gibt genügend Experten, die dies ermöglichen können. Ein gewisses Know-How über die theoretischen Grundlagen, Technik, Equipment, etc. finde ich für den Beginn unumgänglich.

Wenn du speziell als Wellenreiter einen Wunsch frei hättest, welcher wäre es?
Eine Woche an einem Weltklasse-Surfspot und die Welle für mich alleine.

Wo trifft man dich, wenn du gerade nicht mit dem Board unterwegs bist?
Nebst meinem Studium und meiner Tätigkeit als Reiseexperte verbringe ich viel Zeit damit, die Schweiz zu entdecken und aktiv durch den Alltag zu gehen.

SSA in action